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WAS WURDE AUS …
Neu-Stadlau und der OASE 22?
Ein Zwischenbericht

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Die Entwicklung von einem ganzen Stadtteil ist immer ein sehr langfristiges Projekt. Speziell am Beginn solcher Mammutaufgaben ist die mediale Aufmerksamkeit groß – aber schon nach kurzer Zeit wird es stiller, obwohl die Entwicklung unablässig voranschreitet. In unserer laufenden Reihe „Was wurde aus …“ berichten wir über den aktuellen Stand der großen Wiener Stadtentwicklungsprojekte. Diesmal haben wir der Oase 22 und den Folgeprojekten in Neu-Stadlau einen Besuch abgestattet.

 

Wer aus dem Bahnhof Erzherzog-Karl-Straße auf den Vorplatz tritt, dem liegt eines der größten Stadtentwicklungsgebiete Wiens zu Füßen – das sogenannte Neu-Stadlau. Insgesamt handelt es sich dabei um ein rund 140.000 m2 großes Gebiet zwischen Stadlauer-Straße, Erzherzog-Karl-Straße, Miriam-Makeba-Gasse und Adelheid-Popp-Gasse. Ursprünglich war hier im Zentrum des neuen Stadtteils das Stahlunternehmen Waagner-Biro angesiedelt. Doch nach der Standort-Verlegung im Jahr 2007 und nach dem Abriss der Biro-Bürotürme im Herbst 2010 war an diesem Standort der Weg frei für einen neuen, multifunktionalen Stadtteil.

 

Eine Wohnoase am Rande der Stadt

Unter dem Projekt-Titel Oase 22 wurde 2014 in der Adelheid-Popp-Straße 2 ein 319 Wohnungen umfassender Wohnkomplex fertiggestellt. Er entstand im Rahmen eines Jung-Architekten-Wettbewerbs und ist gewissermaßen die grüne Lunge und zugleich der größte Wohnpark des neu entstehenden Stadtteils. Auffällig an der Oase 22 ist der ringförmige Grundriss, der im Inneren großzügige Parks und Grünflächen zulässt. Außerdem wurde ein sogenannter Skywalk errichtet: ein Fußweg, der an den Dächern entlang und über Brücken hinweg alle Gebäudeteile miteinander verbindet. So sind Hochbeete, Aussichtspunkte, Gemeinschaftsgärten und begrünte Dachflächen leicht erreichbar – man kann sogar laufen gehen und sich so auf den Dächern der Oase 22 fit halten.

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Die Oase 22+ – liegt gleich gegenüber

Als Ergänzung zur erfolgreichen Wohnsiedlung Oase 22 wird gerade die Oase 22+ projektiert. Quasi auf der gegenüberliegenden Straßenseite sollen bis 2020 die ersten Wohnungen bezogen werden. Das gemischte Nutzungskonzept der Oase 22+ sieht aber nicht nur geförderten Wohnraum vor, sondern soll auch Nahversorgern, Gewerbe und Handel – und auch sozialen Einrichtungen wie Kindergärten Platz bieten. Aus architektonischer Sicht sollen großzügige Freiräume, ein Marktplatz und ein offenes Zentrum die Lebensqualität der Bewohner sichern – und auch als Impulsgeber für die benachbarten Viertel fungieren.

 

Wirtschaftsstandort Neu-Stadlau – der Star 22

Überhaupt war es von Anfang an der Plan gewesen, den gesamten neuen Stadtteil Neu-Stadlau so vielfältig, bunt und
abwechslungsreich wie nur möglich zu gestalten. Der im Südwesten des Stadtteils gelegene Büro- und Gewerbepark – Star 22 – deckt unter anderem wirtschaftliche, gewerbliche und soziale Bedürfnisse ab. Auf einer 40.000 m2 großen Fläche wurden um ein begrüntes Zentrum herum zwei Bürokomplexe, ein Studentenheim, ein Pflegeheim, Wohnungen und Nahversorger geschaffen. Hier haben sich auch Behörden wie die Magistratsabteilung 14 und der Krankenanstaltenverbund mit seiner IT-Abteilung niedergelassen.

 

Verkehrsanbindung als Erfolgsfaktor für neue Viertel

Wenn an der Peripherie neue Stadtteile entstehen, ist natürlich die Verkehrsanbindung ein entscheidender Faktor für die Akzeptanz der jeweiligen Gegend als Wohn- und Arbeitsort. Für Star 22, Oase 22, Oase 22+ und auch die etwas nordöstlich gelegene Oase22-Gartensiedlung haben sich die Entwicklungen des öffentlichen Verkehrs in dieser Gegend als günstig erwiesen. Mittlerweile werden die ehemaligen Waagner-Biro-Gründe nicht nur durch zahlreiche Busse und die S-Bahn mit den Bahnhöfen Hirschstetten und Erzherzog-Karl-Straße erschlossen, seit 2010 hält auch die nach Aspern verlängerte U2 als Zubringer vor der Türe.

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