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Grüne Städte? Alles nur Fassade!

Ein internationales Team von jungen Studentinnen und Studenten trifft sich in Barcelona und hat eine gemeinsame Idee: Städte grüner zu machen. Daraus hat sich mittlerweile Epiclay entwickelt, ein hoffnungsvolles Start-up mit Perspektive. Wir haben mit CEO Christoph Hornik über die neue Art der CO2-Einsparung gesprochen.

Was ist die Idee von Epiclay?
Unsere Ausgangsfrage war: „Wie kann man in einer Stadt CO2 einsparen?“ Bäume sind ein guter und richtiger Ansatz. Aber im urbanen Raum gibt es ein Platzproblem, wenn man viele Bäume pflanzen will. Deshalb müssen vor allem vertikale Flächen genutzt werden. Wir verwenden daher Epiphyten, die wir auf Fassadenelementen anbringen. So schaffen wir es, neue Flächen für Pflanzen zu erschließen, die das Klima verbessern.

Wie funktionieren diese Elemente?
Wir haben lange recherchiert, welche Pflanzen für unser Konzept geeignet sind. Sie sollten optisch ansprechend sowie klimatisch an unsere Gegebenheiten gewohnt sein und ohne Erde auskommen. Die Nährstoffe kommen aus dem Wasser über den porösen Ton. Die Bewässerung erfolgt für jedes Element autark über ein eigens entwickeltes System per Rohr oder Tank. Das funktioniert in Innenräumen ebenso hervorragend. Auch noch wichtig zu erwähnen: Epiclay braucht keine Tröge oder großen Gefäße. Das ist hinsichtlich der Produktion und Entsorgung nachhaltiger und spart Ressourcen.

Wer steht hinter Epiclay?
Wir sind ein internationales Team aus Architekten, Biologinnen, Marketern und Innovatorinnen. Kennengelernt haben wir einander beim Studieren in Barcelona. Mittlerweile sind wir wieder über ganz Europa verstreut und entwickeln unser Projekt gemeinsam weiter. Außerdem werden wir dabei von regionalen Partnern, wie der Gmundner Keramik, in der Produktion unterstützt. Dadurch wurde es uns sehr früh auch ermöglicht, auf enormes Knowhow und wichtige Ressourcen zurückzugreifen. Anfang 2022 wollen wir in die Serienproduktion gehen.

Was ist Ihnen noch wichtig?
Wir achten sehr auf regionale Wertschöpfung und arbeiten zum Beispiel mit lokalen Keramikherstellern zusammen. Beim Produktionsprozess sollen später auch geschützte Werkstätten aus der Region miteingebunden werden. Der Grundgedanke des Klimaschutzes hat sehr viele Aspekte, die wir möglichst umfassend berücksichten.

Wer mehr über das Projekt erfahren möchte, kann auch in die StartupInsiderpodcastfolge über nachhaltige Bauweisen und Haushalte reinhören:

Foto: epiclay

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