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Immer hart am Wind

Windräder in der Stadt sieht man nicht besonders oft. Auf der Donauinsel steht Wiens erstes und einziges Exemplar.

Was nur wenige wissen – in Wien gibt’s ein Windrad. Und es steht nicht versteckt irgendwo im Nirgendwo, sondern gut sichtbar mitten auf der Donauinsel. 1997 wurde es dort von der Wien Energie errichtet. Es erreicht die imposante Höhe von 50 Meter. Meistens ist es dort oben ziemlich windig.
Was aber gar nicht unbedingt optimal ist, denn am meisten Strom wird erzeugt, wenn der Wind nicht übermäßig stark weht, sondern wenn er es gleichmäßig tut. Ideal für die Energieproduktion sind 20 Stundenkilometer.
Ähnlich wie ein Fahrrad-Dynamo dreht sich der Rotor. Ein Generator wandelt die Dreh-Energie in Strom um. Konkret sind das 225 kW pro Jahr. So viel, wie 100 durchschnittliche Haushalte in Wien verbrauchen. Und dieses eine Windrad erspart uns allen rund 4.500 Tonnen CO2 im Jahr. Der heimliche Klima-Star auf der Donauinsel zählt damit zu den kleinsten Windkraftwerken Österreichs.

Dass sich das älteste Windrad der Stadt auch gute Figur in der Sport- und Kunstszene macht, beweisen zahlreiche Events, die für die Vorteile von umweltfreundlicher Stromerzeugung durch Windkraft ein Bewusstsein schaffen wollen. So spazierte zum Beispiel der Slackline-Staatsmeister Peter Auer im Rahmen des Tag des Windes am 11. Juni 2015 weltweit erstmals auf einer Slackline, die von dem Windrad zu einem Kran gespannt wurde.


(C) NewsonVideo und Wien Energie

Gemeinsam mit der IG Windkraft hat die Wien Energie am 17. September 2019 die weltweit erste Windrad-Klettertour von außen mit Kletterweltmeisterin Jessica Pilz, der niederösterreichischen Weltmeisterin im Vorstieg (2018) und Teilnehmerin bei der Olympia (2020), ermöglicht.


(c) Marcel Paal.

Foto: Andreas Jakwerth

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