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Entschlossen voran – 6 Wege in herausfordenden Zeiten Mut zu finden

Mut hat viele Gesichter. Obwohl es unterschiedliche Definitionen gibt, sind sich Forscher in der Regel einig, dass Mut drei Hauptkomponenten hat: ein Risiko, eine Absicht und ein Ziel, das anderen zugutekommen kann. In einem klassischen Beispiel verteidigt ein Schüler einen Mitschüler, der von einem Mobber verbal angegriffen wird, indem er den Mobber unterbricht und ihm sagt, er solle aufhören. Diese zielgerichtete Handlung kann mit Kosten verbunden sein – auf sozialer oder physischer Ebene.
Mut muss nicht dramatisch oder furchtlos aussehen. Wir drücken ihn sowohl kühn als auch leise aus. Tatsächlich unterscheidet sich „allgemeiner Mut“, von anderen als selbstbewusste oder als scheinbar dreist wahrgenommene Handlungen, von „persönlichem Mut“, jenen Handlungen, die in den Augen der Akteure selbst mutig sind. Es hängt alles davon ab, wie Sie die Herausforderung vor sich sehen und welche Ängste mit der Durchführung eines bestimmten Verhaltens verbunden sind.
Die gute Nachricht ist, dass es viele Möglichkeiten gibt, unsere Fähigkeit zum Mut zu nutzen. Hier sind sechs davon:

  1. Sehen Sie sich selbst als mutig

Wenn wir uns selbst als mutig sehen und beschreiben, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass wir auch mutig handeln. Um uns unseren Mut bewusster vor Augen zu halten, hilft es, sich Zeit zu nehmen und alle Momente zu Papier zu bringen, in denen wir mutig gehandelt haben. Zum Beispiel, wie Sie Ihre Ausbildung als Alleinerziehende abgeschlossen haben, wie Sie gelernt haben mit Ihrer chronischen Krankheit umzugehen, wie Sie für sich eingestanden sind und weitere Überstunden abgelehnt haben. Diese persönlichen Muthandlungen lassen sich auch wunderbar mit Freundinnen und Freunden oder Kolleginnen und Kollegen sammeln und sich so gegenseitig zu bestärken.

  1. Üben Sie sich darin, Scheitern als Lernen zu sehen

Oft kann uns unsere Angst davor, Fehler zu machen, einen Einfluss darauf haben, wie mutig wir uns im Alltag fühlen und verhalten. Doch wenn wir anfangen diese Möglichkeit zu akzeptieren und als Momente des Lernens feiern lernen, dann profitieren wir von mehr Leichtigkeit im Alltag. In diesem Zusammenhang wird oft von einem perfektionistischen, deterministischen Fixed Mindset gesprochen und einem lernfreudigen, fehlertoleranten Growth Mindset. Anstatt uns vor drohenden „Misserfolgen“ zu fürchten, gibt uns letztere Haltung die Freiheit, Lernen als das zu schätzen, was es ist – eher ein Prozess als eine Leistung.

Ein Weg, die Angst zu Versagen zu begegnen, ist folgende Übung: Nehmen Sie dazu ein Blatt Papier und schreiben Sie darauf, welchen Fehler sie in letzter Zeit gemacht haben und wie es Ihnen damit geht, welche Gefühle sie bei dem Gedanken an den Fehler haben. Dann zerknüllen Sie das Blatt Papier. Wenn Sie diese Erfahrung mit anderen machen wollen, tauschen Sie sich nach dem Zerknittern des Papiers mit den anderen Menschen darüber aus, wie aller Beteiligten jeweiliger Fehler in der persönlichen Entwicklung helfen können.

  1. Bleiben Sie am Ball

Mut erfordert auch Ausdauer. Wenn unsere Ängste nachlassen, werden wir mit größerer Wahrscheinlichkeit weiterhin lernen – trotz der Hindernisse, die vor uns liegen, es weiter versuchen. Und Ausdauer (oder Beharrlichkeit) als Charakterstärke kann auch modelliert, beobachtet und entwickelt werden. Tatsächlich neigen Säuglinge im Alter von 15 Monaten dazu, dieses Verhalten nachzuahmen, wenn Erwachsene beharrlich auf ein Ziel hinarbeiten.

  1. Suchen Sie sich Vorbilder

Wenn wir uns apathisch, ängstlich oder ängstlich fühlen, in der Schule, am Arbeitsplatz oder im Privatleben mutig zu sein, kann es hilfreich sein, uns von anderen inspirieren zu lassen – ob nah oder fern, real oder fiktiv.
Untersuchungen zufolge können die Personen, die wir bewundern, einen Aspekt unseres idealen Selbst darstellen, da sie in schwierigen Zeiten Zivilcourage und den Wunsch zeigen, Gutes in der Welt zu tun. Sie können uns auch dazu inspirieren, ein sinnvolleres Leben zu führen. Studien deuten darauf hin, dass das Sehen von Bildern von Helden uns dazu bewegen kann, einen größeren Sinn in unserem Leben zu erkennen – und sogar unseren Drang, anderen zu helfen, zu steigern.
Auch die grundlegende sozialkognitive Theorie besagt, dass wir durch „stellvertretende Erfahrungen“ motiviert werden – wenn wir die Handlungen anderer beobachten. Wenn Erwachsene an ihrem Arbeitsplatz mutiges Verhalten beobachten, wie z. B. einen Lehrer, der sich für eine Gruppe von Schülern einsetzt, oder einen Kollegen, der sich für eine wichtige Richtlinie einsetzt, erkennen sie eher das Potenzial für organisatorische Veränderungen und fühlen sich inspiriert, selbst mutig zu handeln.

  1. Werden Sie sich Ihrer Werte bewusst

Sie können Heldentum oder Mut bei anderen erkennen, aber manchmal haben Sie Schwierigkeiten, es bei sich selbst zu sehen. Wenn ja, kann es hilfreich sein, sich einige wichtige Fragen zu stellen:

  • Was schätze ich an mir?
  • Wofür stehe ich?
  • Was ist mir wichtig?
  • Was sind einige meiner Erfolge und Errungenschaften?

Philosophen betrachten Mut als eine grundlegende Tugend, weil er uns anleitet, im Namen anderer Tugenden oder Werte zu handeln. Tatsächlich können unsere Überzeugungen, Werte, Integrität, Ehre und Loyalität unser mutiges Handeln beeinflussen. Wenn wir eine Bedrohung unseres Moralkodex erfahren, handeln wir wahrscheinlich so, dass unsere Überzeugungen und Werte aufrechterhalten werden. Und je stärker der Glaube ist, desto wahrscheinlicher werden Sie nicht von Ihren Mitmenschen beeinflusst oder umgestimmt. Hier finden Sie einen Online-Selbsttest zur Ermittlung der persönlichen Werte.

  1. Suche Sie sich Verbündete, eine Gemeinschaft

Letztendlich können wir auch in Gemeinschaft nach unseren Werten handeln. Nach mehr als einem Jahr der Isolation voneinander – und der Aussicht auf anhaltende öffentliche Gesundheits-, Umwelt- und soziokulturelle Krisen – finden wir in Gruppen wieder Mut.
So nehmen zum Beispiel Lehrer und Schüler nehmen an sozialen und emotionalen Praxisgemeinschaften, Courage Circles und anderen „Circles“-Praktiken teil, um ein Zugehörigkeitsgefühl zu fördern, emotionale Unterstützung zu finden und sich an gemeinsamen Aktionen zu beteiligen. Studien weisen darauf hin, dass solche sozialen Gruppen Interdependenz, soziale Identität und Zusammenhalt fördern und auch mutiges Verhalten beeinflussen.

 

Denken Sie an diesen teilweise noch dunklen Spätwintermorgen, an denen Sie sich wirklich nicht aus dem Bett schälen und sich dem Tag stellen wollen, daran, dass Mut auch eine sehr private, persönliche Handlung sein kann. Es wird immer Risiken und Herausforderungen geben, aber was zählt wirklich am meisten Ihrem Bauchgefühl nach? Ist es Liebe, Lernen, Neugier, Mitgefühl, Hoffnung? Was zeigen diese Werte darüber, wer Sie sind, und wie Sie sich in der Welt zeigen?
Das sind die Schlüsselfragen, die uns helfen können, unsere wahrsten Absichten zu formulieren – selbst an unseren schwierigsten Tagen.

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