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Sie sind Symbol des Wachstums, aber auch der Vergänglichkeit. Und an ihnen lassen sich gute und weniger gute Jahre ablesen. Die Jahresringe bei Bäumen sind Zeugen ihrer Zeit. Schön anzuschauen für alle und lesbar, wie ein Buch für Kundige, die sich mit der Materie befassen. 

Aber wir genau entstehen diese Ringe eigentlich?

Durch das unterschiedliche Wachstum im Sommer und im Winter. Mit Beginn der Vegetationsperiode im Frühling bildet die Wachstumsschicht (Kambium) nach innen große Zellen, die den Holzteil anwachsen lassen (Frühholz). Zum Herbst hin werden diese Tochterzellen immer kleiner (Spätholz), bis schließlich die Zellteilungen aufhören und der Baum sein Wachstum einstellt. Ein weiterer Jahresring beginnt zu entstehen, wenn im nächsten Frühling wieder größere Holzzellen gebildet werden, die an die kleinen aus dem letzten Herbst anschließen. An dieser Stelle ist die Jahresringgrenze als ein scharfer Übergang zu erkennen.

Jahresringe stehen für das Alter eines Baums, verraten aber auch etwas über die spezifischen Umweltbedingungen, unter denen ein Baum herangewachsen ist. Breite Ringe zeigen z. B. ein kräftiges Wachstum an, schmale Ringe verweisen auf schlechte Jahre mit vielleicht hohem Schädlingsbefall oder wenig Regen. Ovale Ringe mit einem unterschiedlich starken Wachstum deuten darauf hin, dass der Baum an einem Hang gestanden hat oder starkem Wind von einer bestimmten Seite ausgesetzt war.

Die Wissenschaft vom Baumalter nennt man übrigens Dendrochronologie. Merken Sie sich das und beeindrucken Sie beim nächsten Waldspaziergang Ihre Mitmenschen!

Quelle: wissen.de 
Foto: Shutterstock

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