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Vom Bassenatratsch zu Facebook

Helene war mit Theo am Mondsee auf Urlaub und Franziska gefällt das. Hans ist Vater geworden und alle gratulieren. Marie zeigt ihren neuen Rock und berichtet von dem Fest, an dem sie ihn getragen hat… Die Themen haben sich nicht wirklich verändert. Aber was früher am Gang oder Stammtisch besprochen wurde, erzählt man sich mittlerweile online. FAIRliving forscht nach, wie sich der Austausch von Neuigkeiten im letzten Jahrhundert verändert hat.

In vielen alten Mietshäusern gibt es sie noch, die Bassena. Zu einer Zeit, als die einzelnen Wohnungen noch nicht an die Wasserversorgung angeschlossen waren, wurde im Hof oder auf dem Gang das Wasser an der Bassena geholt. Der Begriff Bassena ist eine Abwandlung es französischen Wortes bassin für Becken mit einer österreichischen Endung.

Die Bassena war nicht nur der Ort, wo man sich Wasser holte, sondern auch allgemeiner Treffpunkt der Hausbewohner. Hier wurde geplaudert und vor allem getratscht. Der Tratsch konnte mitunter eskalieren und zu Streit, Beleidigungen und Klagen führen. Die so genannten Bassena-Prozesse waren bei den Besuchern der Wiener Gerichte wegen ihres großen Unterhaltungswertes beliebt.


Virtuelle Treffen

Heute hat die Bassena ihren Nutzen verloren und ist zum bloßen Ziergegenstand geworden. Während sich unsere Großeltern zwischendurch oder nach der Arbeit auf dem Gang getroffen haben, tauscht man sich heute virtuell aus. Rund um den Globus wurden soziale Netzwerke gegründet, in denen Menschen mitteilen, was sie gerade bewegt, Fotos posten, nach alten und neuen Freuden suchen und sich zu Gruppen verschiedenster Interessen zusammenschließen.

Das regelmäßige Status-Update ist mittlerweile bei vielen zur Sucht geworden – vor allem seit das Smartphone unser ständiger Begleiter ist. Las man früher während einer U-Bahn- oder Zugfahrt oder sah man einfach aus dem Fenster, wird jetzt über den Screen gewischt oder fleißig getippt.


Die Geschichte der sozialen Netzwerke

Neu ist das Phänomen nicht mehr: Die ersten Social Networks kamen in den 90er-Jahren auf. Damals handelte es sich um Websites mit dem Ziel, über Foren und Chats Menschen mit Gemeinsamkeiten zusammenzuführen – wie zum Beispiel die Seite Classmates.com, die 1995 gegründet wurde und auf der sich alte Schulfreunde wiederfinden konnten.

1999 wurde das Bloggerservice Blogger.com ins Leben gerufen, mit dem es ab sofort jedem Nutzer relativ einfach möglich war, einen Blog zu führen.

Nachdem lange Zeit vor allem Instant Messaging – wie zum Beispiel ICQ, MSN (heute Windows Live Messenger) und der Messenger von Yahoo – populär waren, begann mit dem Start von Friendster 2002 der große Aufstieg der sozialen Netzwerke.

2004 wurde schließlich Facebook von Mark Zuckerberg gegründet. Bestand die Idee ursprünglich nur darin, Harvard Studenten miteinander zu verbinden, stieg das soziale Netzwerk innerhalb kurzer Zeit zum Markführer auf und zählt mittlerweile 1,42 Milliarden monatlich aktive Nutzer.

Noch ein Meilenstein der Kommunikation: 2006 wurde der Kurznachrichtendienst Twitter geboren. Mit einer Maximalgrenze von 140 Zeichen können so mehr oder weniger wichtige News gestreut werden. Vor allem Prominente und Stars nutzen Twitter, um mit ihren vielen „Followern“ zu kommunizieren.

 

 

 

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