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Viel Lob für viel Au:
Eine Kinder-Wanderung über den Naturlehrpfad Obere Lobau

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Wenn die Streckenführung der (Frühlings-)Wanderung gut gewählt ist – wenn sie abwechslungsreich ist, es viel zu sehen gibt, man etwas lernen kann und möglicherweise sogar Wildtiere vom Weg aus zu sehen sind – dann lassen sich auch Kinder leicht zu einem Ausflug motivieren. Der Naturlehrpfad Obere Lobau bietet alles, was sich Kinder (und auch Eltern) wünschen – und darüber hinaus ist er flach und leicht zu bewältigen. Außerdem kann man ihn gut abkürzen oder ihn bis zu einer 14 Kilometer langen Wanderung ausdehnen.

Zweifellos zählt die Lobau zu den schönsten Flecken in Wien. Und möglicherweise ist sie sogar das schönste Naherholungsgebiet. Warum?
Auf über 230 km2 gibt es tausende Tier- und Pflanzenarten (darunter Biber, Schildkröten und Orchideen) – Lacken, Seen, Auwälder, Totholz und steppenartige Landstriche machen den Wiener Teil des Nationalparks Donauauen zu einem abwechslungsreichen und ganz besonderen Fleckchen Erde. Nebenbei ist die Gegend hervorragend zum Radfahren und Wandern (mit Kindern!) geeignet, weil sie von Schotterpisten durchzogen ist, weil sie flach ist und weil man sich an den schönsten Stellen fast ein bisschen wie in der afrikanischen Savanne fühlen kann. Nebenbei gibt es einige Wanderwege und Naturlehrpfade – von denen wir uns jetzt einen genauer ansehen wollen.

 

Start zu einer lehrreichen Wanderung mit Fun-Faktor

Die Anreise zur Auwanderung am Naturlehrpfad Obere Lobau ist denkbar einfach: Von der U1-Station Kaisermühlen fährt die Buslinie 92B (Ausstieg: Station Biberhaufenweg) fast direkt bis zum Ausgangspunkt der Wanderung. Bis zum Nationalparkhaus Wien-Lobau sind es dann nur mehr 5 Minuten. (Parkplätze sind übrigens auch vorhanden.) Hier beginnt der rund 5 Kilometer lange Naturlehrpfad, der leicht in 2-3 Stunden absolviert ist – und hier kann man sich auch den Folder, der die Stationen des Weges näher beschreibt, gratis mitnehmen. Eine umfangreiche Broschüre ist im Nationalparkhaus um EUR 5,- erhältlich.
An der Eingangstafel vorbei führt der Weg in einer Runde über 13 Themen-Stationen. Jede Station entlang des Weges ist durch einen Holzpflock gekennzeichnet, auf dem Informationen angebracht sind.
Zuerst geht es durch den Auwald zur wunderschön-exotischen Dechantlacke, einem bekannten Naturbade-Paradies, das sich an einem aufgelassenen Schotterteich befindet. Dann überquert man den hölzernen, 135 Meter langen Josefsteig, der über einen alten Donauarm hinwegführt. Entlang einer Allee und durch Auwiesen erreicht man das Grundwasserwerk, wo übrigens ein Wasserhahn zur Erfrischung bereitsteht.

Danach biegt man nach links ab, quert einen großen Acker und kommt zum nördlichen Eingang des Nationalparks (Eingang Saltenstraße). Die Aussichtsplattform am Tischwasser lädt zum Verweilen ein, bis man an einem Altarm und der Heißlände vorbei wieder beim Josefsteg angekommen ist. Von dort aus führt der nun schon bekannte Weg wieder zurück zum Ausgangspunkt Nationalparkhaus.

 

Mehr oder weniger gehen – ganz nach Lust und Laune

Wem das an Kilometern, Pflanzen und Tieren noch nicht genug war, hat einige Möglichkeiten, die Wanderung auszubauen oder zu kombinieren – zum Beispiel mit einem Abstecher zum Bibergehege beim Vorwerk:

  • Beim Grundwasserwerk biegt man nicht links (nach Norden) ab, sondern geht gerade die Vorwerkstraße weiter – bis man nach etwa 20 Minuten das Vorwerk (eine kleine landwirtschaftliche Siedlung) erreicht.
    Dort lebt Flumy.
    Flumy ist ein Findling-Biber aus einer ganz anderen Gegend in Wien, dem allerdings hier ein eigenes Gehege geschaffen wurde. Wer ihn in voller Aktion erleben möchte, sollte sich hier am späteren Nachmittag einfinden.
    Flumy-Infos gibts hier:
    www.wien.gv.at/umwelt/wald/erholung/nationalpark/freizeit/biber.html
  • Oder man kombiniert seine Wanderung mit dem ca. 12 Kilometer langen Wanderweg, der quer durch die Lobau bis zum Napoleonübergang, nach Großenzersdorf und – an Flumy vorbei – wieder zurückführt (Die Abzweigung von der ursprünglichen Route auf diesen Weg ist kurz vor dem Grundwasserwerk).
    Infos dazu hier:
    www.kompass.de/tour/detail/100009629-lobau/
  • Und wenn man noch mehr Tiere sehen oder sogar streicheln will, dann zahlt sich ein Abstecher zur Vienna Kids Farm aus. Der Streichelzoo mit Schweinen, Ziegen, Kaninchen, Ponys und Esel bietet nicht nur einen Erlebnispark – sondern auch Tipis, Ponyreiten und Erlebniswanderungen an. Er ist vom Josefsteg aus in nordöstlicher Richtung in ca. 20 Minuten zu erreichen (Adresse: Fuchshäufelgasse 1, 1220 Wien) – und nebenbei ein Geheimtipp für die nächste Geburtstagsparty.
    Infos dazu auf:
    viennakidsfarm.at

 

Alle Infos zum Naturlehrpfad Obere Lobau (inkl. Streckenführung) und zum Nationalparkhaus finden sie hier:
www.wien.gv.at/umwelt/wald/erholung/nationalpark/freizeit/naturlehrpfad.html
www.wien.gv.at/umwelt/wald/erholung/nationalpark/haus/index.html

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